Data & Analytics

Warum Vertrauen die Grundlage jeder Datenstrategie sein sollte

May 5, 2021  |   LiveRamp

Wenn wir mit Marken aus der Branche über ihre Datenstrategie sprechen, fällt mir auf, wie oft das Gespräch in das Thema Vertrauen mündet. Es wird vielleicht nicht immer mit genau diesen Begriffen formuliert, aber es ist tatsächlich der zugrundeliegende Antrieb für viele aktuelle Branchenveränderungen, und die Datenstrategien von Marken müssen diese sich entwickelnde Datenlandschaft widerspiegeln.

Zunehmende gesetzliche und regulatorische Änderungen sowie der drohende Wertverlust des Third-Party-Cookies sind ein Indiz dafür, dass das Bewusstsein der Verbraucher über die Verwendung ihrer Daten gestiegen ist. Die Quintessenz ist, dass ein Verbraucher, der nicht darauf vertraut, dass seine Daten auf eine Art und Weise verwendet werden, die sowohl ethisch vertretbar als auch vorteilhaft für sein Markenerlebnis ist, immer weniger dazu bereit ist, diese überhaupt anzubieten.

Wenn eine Marke starke Beziehungen zu ihren Kunden aufbauen und aufrechterhalten will, ist Vertrauen absolut zentral – und sollte es auch sein. Das Konzept erstreckt sich auch auf die Beziehungen zwischen Unternehmen in Bezug auf Daten, die ebenfalls auf Vertrauen beruhen müssen.

Dieser Fokus auf Vertrauen gilt für jeden einzelnen Datensatz, den eine Marke nutzen kann:

  • Um First-Party-Daten zu sammeln und zu nutzen, müssen sich Marken das Vertrauen ihrer Kunden verdienen, sonst geben sie ihre Daten und ihre Zustimmung nicht heraus. Regulatorische Änderungen spiegeln diesen Gedanken wider und halten ihn aufrecht, und das zu Recht.
  • Marken, die mit anderen Marken im Rahmen einer Datenpartnerschaft zusammenarbeiten möchten (manchmal auch als „Second-Party-Daten“ bezeichnet), müssen ein gegenseitiges Vertrauen darüber entwickeln, wie die Daten behandelt und verwendet werden sollen, wobei die erforderlichen Prozesse, Kontrollen und Berechtigungen vorhanden sein müssen.
  • Und schließlich müssen Marken, die Daten von Drittanbietern nutzen möchten, ihren jeweiligen Datenanbietern vertrauen und benötigen eine Zusicherung von Qualität und Herkunft. Datenanbieter wiederum haben einen Anreiz, Compliance zu demonstrieren und Transparenz zu wahren, insbesondere in einer DSGVO-Welt.

Wenn ich über die Strategie von LiveRamp in den letzten Jahren nachdenke, ist klar, dass ein Großteil unserer Arbeit entweder darin bestand, Marken und Publisher zu befähigen, das Vertrauen der Verbraucher aufzubauen, oder ihnen zu helfen, Hindernisse für das Vertrauen zu beseitigen:

  • Wir haben ein Unternehmen für Einwilligungsmanagement-Plattformen übernommen, das die Grundlage für den LiveRamp Privacy Manager bildet. Damit können Marken bei ihren Kunden das Vertrauen aufbauen, dass ihre Zustimmung ordnungsgemäß erfasst und aufrechterhalten wird.
  • Wir haben unsere Authenticated Traffic Solution (ATS) auf den Markt gebracht, um das digitale Ökosystem beim Übergang zu einer Welt zu unterstützen, die auf explizitem Werteaustausch und Zustimmung basiert. Mit anderen Worten, wir bewegen uns auf ein Ökosystem zu, das auf Vertrauen basiert und von dem Marken, Publisher und Verbraucher gleichermaßen profitieren.
  • Wir entwickelten LiveRamp Safe Haven – eine Datenkonnektivitätsplattform, die die Datenzusammenarbeit zwischen Unternehmen ermöglicht, indem sie Vertrauensbarrieren beseitigt.
  • Wir haben konsequent sichergestellt, dass alle unsere eigenen Datenanbieter von unserem Datenethik-Team streng auf Compliance geprüft wurden, damit Marken hochwertige, ethisch einwandfreie Daten von Dritten nutzen können.

LiveRamp hat Vertrauen konsequent in den Mittelpunkt unseres Handelns gestellt – bei den Produkten, die wir anbieten, bei den Partnerschaften, die wir aufbauen und bei den Kunden, die wir bedienen. Wenn Marken über ihre Werbe- und Datenstrategien nachdenken, ist es wichtig, dass sie die Bedeutung von Vertrauen für ein erfolgreiches Ergebnis anerkennen und Strategien und Tools nutzen, die dabei helfen, dieses Vertrauen aufzubauen und zu erhalten.